
Kontakt
Zentrum für Schul- und Bildungsforschung
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Telefon: +49 (0)345 / 55-21700
Telefax: +49 (0)345 / 55-27015
Franckeplatz 1
Haus 31
06110 Halle (Saale)
www.zsb.uni-halle.de
Postanschrift:
Zentrum für Schul- und Bildungsforschung
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
06099 Halle / Saale
Zentrum für Schul- und Bildungsforschung
Herzlich willkommen auf den Webseiten des Zentrums für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie finden hier Informationen über Geschichte und Struktur des ZSB, unsere Mitarbeiter/innen, unsere Veranstaltungen, Forschungsschwerpunkte und -projekte, unsere Publikationen sowie aktuelle Termine und Nachrichten.
Neuigkeiten und aktuelle Veranstaltungen
Prof. Dr. Reinhard Kreckel (1940-2026)
Das Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ZSB) nimmt Abschied von Prof. Dr. Reinhard Kreckel. Der emeritierte Soziologe war Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg und später Gründungsprofessor für Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als Prorektor für Strukturreform und Entwicklungsplanung und späterer Rektor der Universität Halle-Wittenberg unterstützte er die Gründung des ZSB als Interdisziplinäres Wissenschaftliches Zentrum (IWZ). In den Jahren 2011-2017 war er in einem Teilprojekt der Forschergruppe „Mechanismen der Elitebildung“ selbst aktiv in die wissenschaftliche Arbeit des ZSB eingebunden. Wir behalten ihn in dankbarer Erinnerung.
Heisenberg-Forscherin am ZSB
Hallesche Abendgespräche im Sommersemester 2026:
Gefährdete Demokratie und Hochschule
11.05.2026; 18:15-20:00 Uhr: Antifeminismus und Queerfeindlichkeit als Demokratiegefährdungen
Prof. Dr. Ulrike Lembke (Freie Rechtswissenschaftlerin, Berlin)
Antifeminismus und Queerfeindlichkeit werden oft als „Brückenideologien“ bezeichnet, mit denen rechtsextreme Bewegungen und Parteien ihre menschenverachtenden Politiken in die gesellschaftliche Mitte transportieren. Inzwischen haben sich diese Diskursbrücken allerdings zu veritablen Politikfeldern ausgewachsen, welche die pluralistische Demokratie bedrohen. Antifeministische Propaganda, Desinformation und queerfeindliche Affekte machen wissensbasierte und aushandlungsorientierte Politiken des Zusammenlebens nahezu unmöglich. Fakten werden geleugnet, Grund- und Menschenrechte zu bloßen Meinungen erklärt. Ein libertärer Autoritarismus glaubt an „Freiheit zur Diskriminierung“ und verabschiedet sich von gleicher Freiheit als Basis unseres Zusammenlebens.




