Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Zentrum für Schul- und Bildungsforschung

Herzlich willkommen auf den Webseiten des Zentrums für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie finden hier Informationen über Geschichte und Struktur des ZSB, unsere Mitarbeiter/innen, unsere Veranstaltungen, Forschungsschwerpunkte und -projekte, unsere Publikationen sowie aktuelle Termine und Nachrichten.

ZSB-Newsletter Sommersemester 2018

16.04.2018: Hier finden Sie den neuen ZSB-Newsletter zum Sommersemester 2018. Wenn Sie ihn zukünftig per E-Mail erhalten wollen, schicken Sie bitte eine Nachricht an:

Zum aktuellen Newsletter

"Educational Science Slam zur Langen Nacht der Wissenschaften" – Slammer*innen gesucht!

Deine Erkenntnisse aus der Bibliothek oder deinem Forschungsalltag möchtest du nicht immer nur mit Kolleg*innen, Kommiliton*innen oder Freund*innen besprechen?

Du kannst dir vorstellen, deine Forschung oder das Thema deiner wissenschaftlichen Hausarbeit oder Abschlussarbeit einem (fachfremden) Publikum zu vermitteln?

Du beschäftigst dich mit Themen aus dem Spektrum der Schul-, Bildungs- und Unterrichtsforschung?

Dann laden wir dich herzlich ein, als Slammer*in beim Educational Science Slam des Zentrums für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) zur Langen Nacht der Wissenschaften am 06.07.2018 von 19.30 bis 20.30 Uhr dabei zu sein.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Promovierende haben hier die Möglichkeit in etwa sieben Minuten, zu zeigen, mit welchen Themen sie sich beschäftigen. Das Motto lautet: kurz, verständlich und unterhaltsam. Am Ende entscheidet das Publikum, wer gewinnt. Als Preis winken ein Buchgutschein und nicht zuletzt jede Menge Ruhm und Ehre.

Du möchtest dabei zu sein?

Hier geht es zur Veranstaltung

Abendvortrag Prof. Dr. Martina Löw

Am 24.04.2018 wird Prof. Dr. Martina Löw von 18.15-19.45 Uhr im ZSB (Großer Konferenzraum) einen Abendvortrag mit dem Titel „Re-Figuration von Räumen in der Spätmoderne“ halten.

Derzeit ist Martina Löw Professorin für Planungs- und  Architektursoziologie an der TU Berlin. Ihre Schwerpunkte liegen in der  Raum- und Stadtsoziologie, in der Frauen- und Geschlechterforschung  sowie in Soziologischer Theorie.

In ihren Vortrag spricht sie über Re-Figuration von Räumen;  gerade auch mit dem Einfluss neuer Technologien auf den Prozess: Seit  den späten 1960er Jahren hat sich das Verhältnis der Menschen zu Räumen  grundliegend verändert. Zu diesen Veränderungen zählen insbesondere die  Intensivierung transnationaler Formen des Wirtschaftens, Umbrüche in der  globalen politischen Geographie und die Entwicklung und Verbreitung  digitaler Kommunikationstechnologien. Gesellschaftlich entstehen, so die  These des Vortrags, neue Formen, Räume zu synthetisieren und neue  Dynamiken der Platzierung. Dies hat zahlreiche Folgen für die  Sozialisation von Kindern und Jugendlichen

Individuum und Norm – Perspektiven auf ein Spannungsverhältnis
Patrick Leinhos, Doris Wittek

Das Zentrum für Schul- und Bildungsforschung laden herzlich zur aktuellen Vortragsreihe der Halleschen Abendgespräche im Sommersemester 2018 zum Thema "Individuum und Norm. Perspektiven auf ein Spannungsverhältnis" ein. Die Frage, wie das Individuums zu dem wird, was es ist, stellt seit Langem eine Grundsatzfrage der soziologischen und erziehungswissenschaftlichen Theoriediskussion dar. Das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft war und ist dabei stets ein zentraler Ansatzpunkt in der Klärung dieser Frage. In unterschiedlichem Maße stand dabei auch der Begriff der (sozialen) Norm im wissenschaftlichen Fokus. Bis in die 1990er bestand das Interesse vor allem darin zu klären, was Normen sind und welche soziale Funktion ihnen zukommt.

Aktuell ist ein neuer Trend in der Beschäftigung mit dem Verhältnis zwischen Individuum und Norm zu beobachten. Vor diesem Hintergrund werden in den Abendgesprächen von Vertreter*innen verschiedener Theorietraditionen Grundlagenbeiträge referiert, in denen der je spezifisch theoretische Blick auf das Spannungsverhältnis von Individuum und Norm sowie ihr theoretisches Verständnis von dem Begriff der Norm vorgestellt werden soll.

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Programm:

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Montag (16.04.2018)

Anna Rauschenberg

„Normative Erwartungen an das »Lehrer*innen-Subjekt« – Markierungen am Beispiel berufsbiografischer Professionsforschung“

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Montag (14.05.2018)

Charlotte Spellenberg und Daniel Wrana

Zur poststrukturalistischen Verwiesenheit von Normativität und Subjektivierung: Anrufung, Anerkennung, Bindungskräfte"

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Montag (28.05.2018)

Steffen Amling

Subjektivierung durch die Orientierung an Normen? Überlegungen zu einer praxistheoretisch und wissenssoziologisch informierten Subjektivierungsforschung

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Montag (18.06.2018)

Matthias Grundmann

„Differenzielle Normierungen: Capabilities als individuelle Handlungsanforderungen"

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Montag (09.07.2018)

Rolf-Torsten Kramer

„Normen im Spiegel von Krise und Bewährung. Kritische Anmerkungen aus strukturalistischer Perspektive“

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jeweils 18:15-20:00Uhr im Konferenzraum des ZSB, Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1, Haus 31

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